Der Segelclub Kronstorf von seiner Gründung bis zur Gegenwart

Diese Seite kann nur einen kurzen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten und Ereignisse der letzten Jahrzehnte wiedergeben.
Mit dieser Chronik sollen die persönlichen Erinnerungen jedes Mitgliedes wieder wachgerufen werden.

2012

Im Frühjahr fand der Wechsel von Obmann Günther Willjung, welcher den Club 35 Jahre geführt hatte, zum neuen Obmann Franz Martin Prucha in der Generalversammlung statt! Ebenfalls in den verdienten Ruhestand gingen Reinhard Daniel, Günter Storf und Fritz Schummergruber. Günther Willjung wurde einstimmig zum Ehrenobmann gewählt. 

Beim Kornati-Cup im Mai siegte wieder einmal eine Mannschaft des Vereins mit Prucha/Sonntag in der Katamaranklasse.

Bei der Clubmeisterschaft des Österreichischen Segelverbands erreichte die Mannschaft des SCKT unter Skipper Franz Martin Prucha mit Steuermann Günther Willjung und Peter Hurnaus, Michael Naderhirn, Markus Justl und Martin Sonntag den dritten Platz.

Internationale Österreichische BMW Hochsee-Staatsmeisterschaft - Bavaria Cruiser 40S, Clubmeisterschaft und Gruppen-Endergebnis


Clubmeisterschaft

Pl. StNr. CLUB Skipper Bootsname Wettfahrtsergebnisse Pkt.
1 47 YC MILAK Klaus Pitter / YCTM Vamos 1 (OCS) 1 1 1 3 2 2 11
2 44 UYCAs Günther Lux / UYCAS Malemok III (2) 1 2 2 2 2 1 1 11
3 45 SCKT Franz Martin Prucha / SCKT Allegro 4 3 5 5 4 4 4 (6) 29
4 42 SCK Stephan Beurle / SCK Jasmin 3 2 6 4 7 (OCS) 6 3 31
5 46 ORCA Günther Vielhaber / ORCA Viviane 8 (OCS) 3 3 3 5 5 4 31
6 40 WYC Peter Groegl / WYC Amo-ca 5 (DNC) DNC 6 5 6 7 7 45
7 50 KYCPö Rudolf Berg / KYCPö Silver Arrow 7 5 7 (8) 8 7 8 8 50

2011

Mit größerem finanziellen Aufwand wurde am Beginn der Saison das gesamte Dach des Clubhauses von einer Fachfirma erneuert.

Im Sommer wurde die Seeterasse neu beplankt und die Steganlagen auf der Flusseite erweitert.

2010

Rudi Fritsch segelte mit einer Crew unter seiner Führung im November von Cerbourg über die Biskaya und die Kanaren über den Atlantik in die Karibik.

2009

Die Steganalgen auf der Flusseite wurden erweitert und verstärkt. Günther Willjung und Ernst Aigner segelten im Jänner von Ushuaia in die Antarktis und brachten viele Eindrücke und tolle Fotos mit.

2008

Am 31.5. wurde gemeinsam mit dem SCOÖ eine Regatta am Attersee veranstaltet bei welcher Werner Perfahl (SCKT) siegte.

Gesellschaftliche Highlights waren der Radausflug nach Mitterkirchen, die alljährliche Sonnwendfeier und die Eisstockpartien am zugefrorenene Seitenarm.

2007

Unter der Führung von Franz-Martin Prucha und mit Günther Willjung am Steuer sowie mit Sponsoring von Martin Sonntag gewann unsere Crew die Grand-Soleil Klasse beim Business-Cup, auch die Katamaranwertung des Kornaticups ging wieder an Prucha-Sonntag. Am Stausee gab es eine Regatta die Daniel-Daniel für sich entscheiden konnten. Beim Atterseecup erreichte unser Verein den neunten Platz und Karl Traunmüller erreichte für unseren Verein den sechsten Platz in der Klasse B. Neu eingeführt wurde ein monatlicher Clubabend mit Wein- oder Bierverkostung, Zwuschlschießen und einigen anderen Attraktionen, was erheblichen Zuspruch unter den Mitgliedern fand.

2006

Es gab zwei Stauseecup-Regatten, wobei Gerhard Pils als vierter bester SCKT-Segler in der Jahrewertung wurde. Das Gespann Prucha-Sonntag siegte wieder in der Katamaranklasse des Kornaticups. Am Attersee erreichte unser Verein in der Clubwertung des Attersee-Cups den zehnten Rang.

2005

Was nie da war ist geschehen, es gab keine einzige Stauseecup-Regatta am See, da immer Flaute, Hoch oder Niedrigwasser eine solche verhinderte. Einzig die Schwerpunkt-Regatta der Aquila-Klassenvereinigung konnte bei Starkwind abgehalten werden.  Franz-Martin Prucha und Martin Sonntag gewannen den Kornati-Cup in der Katamaran-Klasse. Die Sonnwendfeier besuchten wieder über hundert Gäste.

2004

Die Saison 2004 war gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Arbeitseinsätzen. Ohne Mithilfe der Clubmitglieder wäre es unmöglich gewesen, das bereits im Jahre 2003 begonnene Projekt Swimmingpool rechtzeitig zu Saisonbeginn fertigzustellen.

Die Verlegung der Folie am Pool wurde durch die schlechte Witterung immer wieder verzögert und konnte erst nachdem wir eine zusätzliche Drainage gegraben hatten vollendet werden. Eine mühevolle Angelegenheit war das Verlegen der Pflastersteine rund um den Pool, aber nach einigen Wochen war auch diese Arbeit getan. Einen großen Arbeitseinsatz hatten wir dann wieder beim Anlegen des Rasens. Es mussten ungefähr 40m3 Humus mit dem Floss auf die Insel gebracht werden. Mit der Zeit nahm aber die Gestaltung des Geländes rund um den Pool Form an und fast rechtzeitig zur Sonnenwende war er dann erstmals zu benützen.

Daneben waren aber noch unendlich viele andere Arbeiten notwendig, mit denen wir zu Beginn des Projektes nicht unbedingt gerechnet hatten. Ein Anbau an den bereits bestehenden Geräteschuppen war unbedingt notwendig, um die Technik vernünftig und sicher unterzubringen. Um auch in künftigen Jahren unabhängig zu sein, musste ein neuer Brunnen geschlagen werden. Aber auch die Elektrik sowie die Installation des Wassers haben nicht nur Zeit, sondern auch beachtliche Mittel verschlungen.

Aber im Sommer war es dann soweit und die vielen Clubmitglieder, die den neuen Pool dann mit viel Freude benutzten, haben uns Recht gegeben. Wir haben mit einem für uns im Vorfeld nicht zu erahnenden Arbeitsaufwand, aber auch mit einem enormen finanziellen Aufwand, eine Investition für die nächsten Jahrzehnte geschaffen, die allen, wie mir bisher bestätigt wurde, viel Freude bereitet.

Die Regatten im Rahmen des Stauseecups waren vor allem im Herbst durch wenig Wind geprägt.

2003

Der heisseste Sommer seit wir denken können mit 38 Grad im Schatten. Die Segelaktivitäten beschränkten sich teilweise auf die Theorie am Swimmingpool (Aber man wird auch älter!).

Die AQUILA Schwerpunktregatta im Juni war wieder gepaart mit der schon legendären Sonnwendfeier und war wie immer ein voller Erfolg. Gewonnen haben sie übrigens unsere Korsarsegler die abtrünnig wurden, Hubert Oberaigner mit seinem Stammvorschoter Schummergruber Fritz jun.

Ein 5 Tonnen Bagger wurde auf die Insel befördert, um die Grabungsarbeiten für den neuen Swimingpool und für die neuen Stromkabel zu erleichtern.

2002

Im August: Das Jahrtausendhochwasser beschädigte unser Steganlagen erheblich. Die anschliessende mehrwöchige Stauseeabsenkung war dem Segelsport sicherlich nicht dienlich. Aber es wurde ersichtlich, dass sich Ummengen von Schlamm und Sand in unserem See abgesetzt hatten. Die Durchfahrt zwischen Insel und Festland war massiv zugesandet.

2001

Neue Sitzmöbel wurden für die Seeterrasse angeschafft. Im übrigen Jahr schrieb unser Obmann verzweifelt an den fehlenden Chronikteilen. Er wird es ja bald geschafft haben!!!!!!!!

2000

Lt. unserm Obmann Günther waren auch dieses Jahr keine Aktivitäten ;-)
Und schon wieder denkt er ernsthaft nach. Unser Obmann.

1999

Lt. unserm Obmann Günther waren schon wieder keine Aktivitäten in diesem Jahr ;-) Er denkt noch immer!

1998

Lt. unserm Obmann Günther waren keine Aktivitäten in diesem Jahr ;-) Aber er versprach, darüber nachzudenken, ob nicht etwa doch Aktivitäten zu verzeichnen waren.

1997: 25 Jahre SCKT

Zu Beginn des Jahres erreichte uns die Nachricht, daß unser Freund Johann Plaim verstorben ist. Er war ein herausragendes Clubmitglied. Sowohl am gesellschaftlichen Sektor als auch beim Aufbau des Vereins verdanken wir ihm sehr viel.

Im Mai dieses Jahres erreichte eine Mannschaft unter Skipper Günther Willjung bei der weltbekannten "Antigua Race Week" den hervorragenden dritten Platz in der Klasse 2 und den fünften Platz unter hundert Schiffen der Bareboat-Division.

Dieses Jahr erfüllten wir uns den langgehegten Wunsch, unser Clubhaus zu renovieren. Die gesamte Außenvertäfelung wurde im Jubiläumsjahr erneuert, und im Inneren wurde ein Büroraum eingerichtet.

1996

Die Organisation des Clubs wurde überarbeitet, die Statuten aktualisiert und unser aktuelles Clublogo entwickelt.

1995

Im Frühjahr wurde ein neues Blockhaus zur Unterbringung von Geräten und als Clubwerkstatt errichtet. Nachdem der Abstellraum im Clubhaus aus allen Nähten platzte, war es notwendig geworden, geeignete Räumlichkeiten zu schaffen.

Rege waren unsere Mitglieder auch auf dem Meer unterwegs, so nahmen sie beim Ägäis-Cup und beim Austria-Cup teil. Eine Crew verunsicherte die Südsee und besuchte die Inseln Bora Bora, Huahine und Raiatea.

Die zweite Yacht-Steganlage wurde im oberen Bereich der Insel errichtet.

1994

Nach langen Bemühungen war es nun endlich geschafft. Wir hielten die Baubewilligung für die gesamte Clubanlage in Händen. Dies war notwendig geworden, nachdem die Stellungnahme der Gemeinde Kronstorf aus dem Jahr 1972 für ungültig erklärt worden war. In dieser Stellungnahme wurden wir damals von der Pflicht einer Bauverhandlung befreit.

Beim Ägäis-Cup erreichte eine Mannschaft des Clubs unter der Führung von Hubert Oberaigner den zweiten Platz in ihrer Klasse.

1993

Der Clubausflug führte uns zum Hallstättersee, wo uns widerliches Wetter erwartete. Anschließend wurde das Salzbergwerk besucht, wo es ausnahmsweise nicht regnete.

Seit dem Jahr 1991 waren wir immer wieder mit Problemen, den Naturschutz und die Wasserrechtsbehörde betreffend, konfrontiert. Voraussetzung für die Erlangung einer nachträglichen Baubewilligung für die Clubanlagen war eine positive Stellungnahme des Naturschutzes. Diese wurde im Rahmen einer Begehung zu unserer vollsten Zufriedenheit erledigt.

Eine Crew des Clubs siegte beim ersten Austria Caribic Holiday Cup zwischen Martinique und den Grenadinen.

Wieder siegten Oberaigner-Schumergruber beim Stauseecup.

1992

Unser Vereinsgründer und langjähriger Präsident Reinwald Kolarik verstarb am 19.1.1992. Er erwarb sich sehr große Verdienste um den Aufbau des Segelclubs Kronstorf.

1991

Um dem immer größer werdenden Ansturm an Mitgliedern einerseits, und andererseits mit den verschärften gesetzlichen Bestimmungen Schritt zu halten, wurde eine zusätzliche Senkgrube errichtet.

Drei Schiffe mit 21 Mitgliedern machten im November die Karibik unsicher. Man munkelt noch immer, daß dort kleine schwarze Kronstorfer zu finden sind.

Im Rahmen des Stauseecups nahmen über 30 Schiffe bei Regatten teil, wobei Hubert Oberaigner und Fritz Schumergruber jun. ihren vorjärigen Stauseecupsieg wiederholten.

1990

Anfang des Jahres wurde bei einem Sturm die gesamte Stromzuleitung durch den Wald oberhalb der Insel zerstört. Nachdem alles wieder aufgebaut war, schaffte es ein weiterer Sturm, wiederum alles zu vernichten und uns nochmals einige Wochenenden zu beschäftigen.

Im Sommer wurde eine der bis heute größten 50iger Feiern abgehalten. Manche dieser Mitglieder wiederholen diese Feier bis zum heutigen Tag.

Der Radausflug führte über einige Umwege zu unserem Clubmitglied August Huber, wo wir fürstlich verköstigt wurden.

Hubert Oberaigner und Fritz Schumergruber jun. wurden erstmals Stauseecupsieger.

1989

Im Frühjahr wurde das Clubmotorboot NIKE angekauft. es leistet als Startschiff bei unseren Regatten bis heute wertvolle Dienste.

1988

Im Frühjahr wurden die Träger, der Boden, sowie das Geländer der freitragenden Seeterrasse montiert. Um die Terrasse vom Clubraum bequem zu erreichen, wurde eine neue Türe eingebaut. Damit wurde dem Clubgelände ein völlig neuer Charakter und eine Neuorientierung zum See gegeben.

Josef Peisl wurde Stauseecupsieger.

1987

Am Murter-Kornati-Cup im Herbst beteiligten sich zwei Schiffe mit Seglern unseres Vereins.

Auch in diesem Jahr wurden die Steganlagen wieder erweitert und renoviert. Im Herbst wurden die Fundamente für die Seeterrasse betoniert. Um den Bau zu ermöglichen, senkten die Ennskraftwerke das Niveau des Stausees für uns ab.

1986

Ein finanziell sehr gut gestellter Versicherungsdirektor (Name der Redaktion bekannt) kaufte sich mit Freunden eine Bavaria 960.

Im Februar wurde ein Seglergschnas im Clubhaus veranstaltet, bei dem es hoch herging.

Um die sportliche Herausforderung zu erhöhen, wurde eine Langzeitregatta eingeführt. Nach neuerlichem Versuch konnten Willjung-Daniel den Stauseecup wieder gewinnen.

Insgesamt sechzehn Aspiranten legten in Sibenik die praktische Prüfung für den B-Schein ab (15 Teilnehmer, eine Teilnehmerin; 15 Betrunkene, eine kann sich leider noch erinnern).

1985

Um die Getränkewünsche der Mitglieder besser befriedigen zu können, wurde ein Kühlpult angeschafft. Seither gibt es an der neuen Bar gekühltes Kaiser-Bier vom Faß. Um einen angemessenen Vergleich durchführen zu können, führte der Clubausflug nach München zum Oktoberfest.

Zu Silvester fand auf der Insel eine Feier mit delikatem Büfett und Feuerwerk statt.

1984

Beim Marktfest der Gemeinde Kronstorf war auch unser Verein vertreten. Bei einem Rundgang besuchte der damalige Staatssekretär und spätere Finanzminister Ferdinand Lacina unseren Stand und zeigte sich sehr interessiert.

Aus gesundheitlichen Gründen legte unser langjähriger Präsident und Vereinsgründer Herr Reinwald Kolarik seine Funktionen zurück.

1983

Nach vierjähriger Bauzeit konnte der Griller feierlich seiner Bestimmung übergeben werden.

Im September wanderten einige Mitglieder auf die Breitlahnhütte in Kleinsölk (Steiermark).

Zwei "wohlbetuchte" Mitglieder schafften sich drei Dehlyas an, wobei Günter Storf eines seiner beiden Schiffe gleich auf der Autobahn auf Grund setzte. Johann Plaim schaffte seinen Törn von der Werft nach Kronstorf ohne größere Zwischenfälle.

1982

Mit beachtlichem finanziellen und arbeitsmäßigen Aufwand wurde die Krananlage am Festland errichtet. Es wurden damit die Voraussetzungen geschaffen, daß auch größere Schiffe auf unserem See heimisch werden können. Besondere Aufmerksamkeit wurde der Eisenarmierung geschenkt.

In Kronstorf wurde ein Blumencorso veranstaltet. Als Hauptattraktion wurden segelfertige, mit Blumen geschmückte Schiffe durch den Ort gezogen.

Unter der Leitung von Leo Rieß wurde der erste Yachtsteg errichtet. Bis heute konnten noch keine technischen Mängel entdeckt werden.

Im Clubraum wurde eine Bar errichtet, welche immer stark frequentiert wird.

Bei der Dart-Staatsmeisterschaft erreichte Leopold Antensteiner den beachtlichen sechsten Platz.

Im Herbst wurde ein Radwandertag nach Weistrach und ein anschließendes Ritteressen abgehalten.

1981

Im März des Jahres führte uns ein Clubausflug nach Haus im Ennstal, um dort die schifahrerischen Talente unter Beweis zu stellen. Das bergsteigerische Können wurde bei einem Ausflug auf den Schafberg unter Beweis gestellt.

Am baulichen Sektor wurde die Slipstelle am Festland und eine zweite WC-Anlage errichtet, sowie der Clubraum umgestaltet.

Erstmals wurde in unserem Verein eine offiziell ausgeschriebene Korsarregatta mit nationaler Beteiligung durchgeführt.

Peter Bergs schaffte es, bei der Korsar-Europameisterschaft in Kiel die einzige Stelle der Ostsee mit weniger als sieben Metern Tiefe zu finden, um sich dort bei einer Kenterung das Top seines Bootsmastes abzubrechen.

1980

Stauseecupsieger wurden '80 und '81 Günther Willjung und Reinhard Daniel. Robert Pöttschacher und Reinhard Daniel nahmen bei der Europameisterschaft im Korsar am Gardasee erfolgreich teil. Bei der Jugendeuropameisterschaft erreichten Fritz Schumergruber und Andreas Bergs den 20. Rang. Weitere gute Plazierungen von Traunmüller-Daniel waren ein 6. Platz am Neusiedlersee und ein 9. Platz beim Salzburgcup.

Wegen Sanierungsarbeiten an der Staumauer wurde der Stausee im Sommer gänzlich abgelassen. Dies wurde auch zum Anlaß genommen, Wurzelstöcke zu sprengen.

Seit der Gründung des Vereins bestanden hohe Schulden, welche im Lauf der letzten Jahre fast gänzlich abgebaut werden konnten. Die Haftung für diesen Kredit übernahmen die Vorstandsmitglieder persönlich mit ihrem Privatvermögen.

Günter Storf und Günther Willjung erfüllten sich im November einen seglerischen Traum, sie überquerten in 19,5 Tagen den Atlantik von den Kanaren nach Barbados.

Acht wackere Segler unseres Vereins nahmen an einem Spinnakertraining am Gardasee teil.

Weitere neun wagten einen Törn nach Korsika und Sardinien mit Besuch des Formel l Grand Prix von Monaco.

1979

Nach großen Schwierigkeiten ist es uns in diesem Jahr gelungen, dem Österreichischen Segelverband beizutreten.

Mit der Brau-AG wurden vom Vorstand langjährige Lieferverträge abgeschlossen. Der Club erhielt eine Konzession zum Betrieb eines Büfetts.

Die Raika Kronstorf spendete für den Seglernachwuchs einen Optimisten.

Im Rahmen der Sonnwendfeier sprangen drei Fallschirmspringer aus heiterem Himmel ab und legten eine Punktlandung auf der Insel hin.

Der damalige Landeshauptmannstellvertreter Possart besuchte anläßlich der Sonnwendfeier ebenfalls unsere Clubanlagen.

1978

In diesem Jahr führte ein Törn von der Cote d' Azur einige Mitglieder nach Korsika. Eine bleibende Erinnerung wird die Nachtfahrt bei Starkwind bleiben.

Ein Swimmingpool wurde durch Vorauszahlungen einiger Mitglieder auf ihre Jahresbeiträge finanziert. Seither gab es zahlreiche Wochenenden, an denen es auf der Insel wie an einem Badesee zuging.

Günther Willjung löste den Gründungsobmann Karl Essl in seiner Funktion ab. Der Club wird seither von Günther Willjung geführt.

1977

Spinde wurden angekauft und von den Mitgliedern durch eine zehnjährige Mietvorauszahlung finanziert. Der Raumteiler und die Sitzgruppen wurde in Auftrag gegeben.

Für die Jugendarbeit wurde ein "Optimist" angeschafft.

Der Versuch die Meere zu befahren, führte einige Mitglieder unseres Clubs an die Cote d' Azur. Fritz Schumergruber und Günther Willjung machten dabei auch gleich die B-Schein Prüfung.

1976

In diesem Jahr wurde der Stauseecup ins Leben gerufen. Bis heute wurden eine Vielzahl an Siegern geehrt. Erste Stauseecupsieger wurden damals Willjung-Daniel.

Auch wurden Kontakte zur Korsarvereinigung geknüpft und auswärtige Regatten regelmäßig besucht.

Im Clubhaus wurden Dusche und WC installiert.

1973-1975

Das Clubhaus wird ausgebaut.

Mit bescheidenen Mitteln wurde in den folgenden Jahren der Innenausbau begonnen. Als erstes wurden die Zwischenwände des Clubhauses mit Ytong-Ziegeln errichtet. Anschließend wurden Wände und Decke des heutigen Clubraumes mit Holz verkleidet und der Holzboden verlegt.

Parallel mit dem Ausbau des Clubhauses wurden die ersten Steganlagen mit Slipstellen gebaut.

Die Anfänge des Segelns waren erste kleine Regatten unter der Leitung des damaligen Oberbootsmanns Alfred Raffeiner auf unserem See und die Einladungen zu Regatten der Forelle Steyr in Staning. Auch die ersten A-Scheine wurden in Gmunden bei der Segelschule Frauscher erworben.

Mit Beschluss der Jahreshauptversammlung trat der Verein dem Dachverband Union am 19.2.1975 bei. Unser Vorstandsmitglied Reinwald Kolarik, der gleichzeitig auch Obmann der Union Kronstorf war, verhalf uns in dieser Zeit, dringend notwendige Subventionen zu erhalten. Die feierliche Einweihung unseres Clubraumes erfolgte am 28. Juni 1975.

1972

Am 13. September 1972 wurde im Gasthof Rahhofer unter der Leitung der Proponenten Reinwald Kolarik, Karl Essl und Fritz Kröpl die Gründungsversammlung des Segelclub Kronstorf abgehalten.

Es herrschte bereits großes Interesse am Segelsport, da bei der Gründungsversammlung schon 43 Personen anwesend waren.

Karl Essl wurde zum ersten Obmann des Vereins gewählt.

Schon in den Gründungsjahren wurde mit einem "Zehner" auf dem Stausee gesegelt. Weiters waren noch ein Pirat, mehrere Korsare und ein Poney im Club vorhanden.

Damals stand nur ein kurzer Holzsteg als Anlegestelle zur Verfügung.